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14. März 2022 | 22:35 Uhr
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Hamburg will sich strikt an Impfpflicht halten

Ab 16. März sind Arbeitgeber aufgefordert, das zuständige Gesundheitsamt "unverzüglich zu informieren" über Beschäftigte, die nicht vollständig geimpft seien oder keinen Beleg vorgelegt hätten, der sie von der Impfpflicht befreit, teilte der Sozialsenat Hamburg mit. Senatorin Melanie Leonhard (Foto) betonte, dass auch gemeldet werden müsse, wenn Genesenennachweise oder Atteste ihre Gültigkeit verloren hätten und innerhalb eines Monats nach Ablauf kein neuer Nachweis vorgelegt werden könne.

Hamburg Senatorin Melanie Leonhard Foto SK Daniel Reinhardt

Hamburg werde die einrichtungsbezogene Impfpflicht konsequent umsetzen, betont Sozialsenatorin Melanie Leonhard

Die Impfquote unter den Beschäftigten der betroffenen Einrichtungen sei stadtweit hoch und liege bei über 90 Prozent, so die Hamburger Sozialbehörde. Rund 96 Prozent der Beschäftigten in der Tagespflege, 88 Prozent der Beschäftigten in der ambulanten Pflegediensten sowie 94 Prozent der Beschäftigten in der Eingliederungshilfe seien geimpft.

Ab 16. März werde für das digitale Meldeverfahren ein Portal zur Verfügung stehen. Sozialsenatorin Leonhard sagt: "Wir stehen in engem Austausch mit den Verbänden der betroffenen Einrichtungen. Um einen strukturierten Meldeprozess zu gewährleisten, hat Hamburg eine digitale Möglichkeit geschaffen, mit der die Einrichtungen schnell und unkompliziert melden können. Damit sind wir für die einrichtungsbezogene Impfpflicht gut gerüstet." Vergleichbare Portale haben ebenso Berlin, Niedersachsen und Bayern angekündigt oder bereits umgesetzt.

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