Heime im Enzkreis fordern Maßnahmen gegen Pflegenotstand
"Wir wollen nicht warten, bis das Kind noch weiter in den Brunnen gefallen ist", sagt Peter Mayer, Vorsitzender des Sozialwerks Bethesda und Sprecher von "Runder Tisch Pflege". In der Initiative haben sich fünf gemeinnützige Träger von Pflegeheimen aus dem Enzkreis in Baden-Württemberg zusammengeschlossen und ein Neun-Punkte-Programm gegen den lokalen Pflegenotstand entwickelt. Jetzt haben sie das Papier Vertretern aus Politik, Verbänden und Behörden überreicht, berichtet Kraichgau News.
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Auch im Enzkreis kommen Pflegekräfte an ihre Grenzen
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Mit der innovativen telemedizinischen Lösung TytoCare holen Pflegeheim-Manager die ärztliche Untersuchung ins Heim. So vermeiden sie unnötige Krankenhauseinweisungen, senken damit effektiv Kosten und steigern die Versorgungsqualität. Jetzt können Pflegeheime testen, wie das System für ihr Haus zum Einsatz kommen kann. Care vor9
"Die Einrichtungen stehen am Rande des Kollapses", sagte Joachim Hessler, Geschäftsführer der Baden-Württembergischen Krankenhausgesellschaft (BWKG), zu der auch über 600 Pflegeeinrichtungen im Land gehören. Eine wesentliche Forderung der Initiative ist daher, den Einrichtungen mehr Spielraum beim Personaleinsatz zu geben. Vorgaben zu Fachkräfteschlüsseln und Quoten sowie staatliche Überregulierungen sollen abgeschafft werden.
Darüber hinaus plädiert der "Runde Tisch Pflege" unter anderem für Verbesserungen bei der Ausbildung, einen leichteren Zuzug ausländischer Pflegekräfte und eine Vereinfachung der Anerkennung ausländischer Abschlüsse, schreibt Kraichgau News.