Modellprojekt soll Nutzen der ePA für Altenpflege zeigen
Ein Modellprojekt im Berchtesgadener Land zeigt bereits in einer frühen Phase, dass die elektronische Patientenakte (ePA) zum Schlüssel für eine bessere Versorgung werden könnte. Im Zentrum des Projekts steht, durchgängige digitale Prozesse über die Telematikinfrastruktur aufzubauen: von der Krankenhausentlassung über den Datenaustausch zwischen Arztpraxis und Pflegedienst bis hin zur Abrechnung.
Effiziente Mobilität: Leasing ist mehr als eine Kostenfrage
In der Pflegebranche und bei karitativen Trägern zählt jeder Euro und jede Minute. Der Spagat zwischen dem Anspruch, eine erstklassige Betreuung zu gewährleisten, und dem Zwang, wirtschaftlich zu arbeiten, ist alltäglich. Eine entscheidende, aber oft unterschätzte Stellschraube für mehr Effizienz ist das Fuhrparkmanagement. Care vor9
Das Modellprojekt will den grundsätzlichen Nutzen der elektronischen Patientenakte herausarbeiten, berichtet der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste (BPA) auf seiner Website. Wenn Informationen im Gesundheitswesen verloren gehen, hat das Folgen: für Patienten, Angehörige und vor allem für Pflegekräfte, die Zeit mit Rückfragen verbringen. Genau hier setzt die ePA an. Sie bündelt Befunde, Medikationspläne und Arztbriefe zentral und macht sie für alle Beteiligten verfügbar. Sie gibt Altenpflegeeinrichtungen mehr Sicherheit in kritischen Übergängen, etwa nach einem Krankenhausaufenthalt.
Noch gibt es Hürden: Datenschutzfragen, technische Schnittstellen oder Schulungsbedarf. Doch die bisherigen Erfahrungen in der Modellregion zeigen: Wo Systeme verständlich eingeführt und Prozesse klar gestaltet werden, wächst das Vertrauen.