"Trotz mehrfacher Hinweise, Mahnungen und der rechtlich vorgeschriebenen Kündigungsandrohung reagierte das Amt nicht. Die Bearbeitungszeit ist nicht mehr tragbar", schreibt Geschäftsführer Alexander Flint. "Der Bewohner verfügt über eine monatliche Rente unter 2.000 Euro. Das verfügbare Vermögen ist aufgebraucht. Dennoch liegt die Bearbeitung des Antrags seit einem Jahr brach."
Es lebten augenblicklich sechs weitere Bewohner in der Einrichtung im Ort Spiegelberg, so Flint, "bei denen die Kostenübernahme seit Monaten entweder vollständig aussteht oder nur teilweise erfolgt. Die Belastung summiert sich in kurzer Zeit auf fünfstellige Beträge." Der Geschäftsführer spricht von einer "systematischen Aushöhlung des pflegerischen Versorgungsnetzes."
Die BFR Spiegelberg mit 42 Plätzen ist auf die Betreuung schwerstpflegebedürftiger und demenziell veränderter Menschen spezialisiert.
