Neu ist, dass Pflegeheime nicht mehr mit Schulnoten, sondern nach einem neuen System bewertet werden. Im Fokus steht dabei die individuelle Versorgungssituation der Pflegebedürftigen. Es werden insgesamt 24 Qualitätsaspekte betrachtet, von der Körperpflege über die Medikation bis zur Wundversorgung. Die Prüfer machen sich vor Ort ein Bild vom Zustand der Bewohner. In jeder Einrichtung wird anhand einer Stichprobe von neun Bewohnern untersucht, wie die Versorgungsqualität bei jedem Einzelnen aussieht.
Es wird keine Endnote oder Gesamtbewertung mehr gebildet. "Die Nutzer des Pflegenavigators erhalten viele Detailinformationen. Dabei ist es möglich, die persönliche Bewertung der Einrichtungen durch Filterfunktionen zu erleichtern", erläutert Carola Reimann, Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes.
