Diakoneo und Dorfner haben in Neuendettelsau, westlich von Nürnberg, eine gemeinsame Gesellschaft gegründet, um die Verpflegung der Diakoneo-Einrichtungen neu zu organisieren. Hintergrund sind steigende Kosten und der Wunsch nach gleichbleibend hoher Qualität. "Unsere Patienten und Bewohner erwarten zu Recht eine gute und gleichbleibende Qualität des Essens, beste Zutaten und einwandfreie Hygiene. Bei der gegebenen Refinanzierung durch die Kostenträger können wir diese Ansprüche in unseren vielen kleinen Küchen schon seit Jahren nicht mehr kostendeckend erfüllen", sagt Michael Krach, kaufmännischer Vorstand bei Diakoneo.
Künftig kommt das Cook & Freeze-Verfahren zum Einsatz: Speisen werden frisch zubereitet, sofort tiefgefroren und so Nährstoffe sowie Geschmack bewahrt. Ab 1. Oktober 2025 schließen sechs Küchen in Bayern, die verbliebenen Küchen – u. a. im Tagungszentrum Neuendettelsau und in der Klinik Hallerwiese – werden in die neue Struktur integriert. Für die Diakoneo-Einrichtungen in Baden-Württemberg laufen die Planungen für eine Integration in die Gesellschaft und die Umstellung der Verpflegung.
Sitz der neuen Gesellschaft ist Neuendettelsau. Diakoneo hält an dieser 51 Prozent, Dorfner 49 Prozent. Die Dorfner-Gruppe ist ein familiengeführtes Dienstleistungsunternehmen aus Bayern, das in den Bereichen Reinigung, Catering und Facility Management tätig ist und zu den führenden Anbietern in Deutschland zählt.
Pascal Brückmann
