Insgesamt haben im vergangenen Jahr zehn vollstationäre und drei teilstationäre Pflegeeinrichtungen sowie zehn ambulante Pflegedienste in Nordrhein-Westfalen Insolvenz angemeldet. Dicht machen mussten deshalb nur ein Pflegeheim mit 33 Plätzen im Regierungsbezirk Arnsberg und eine Einrichtung mit 82 Plätzen in Düsseldorf. "In der überwiegenden Anzahl der gemeldeten Überschuldungen oder Zahlungsunfähigkeiten kommt es zu keiner Schließung. Die betroffenen Einrichtungen werden häufig von anderen Betreibern übernommen und weitergeführt.“
Der Wegfall von Versorgungsangeboten aus anderen Gründen fiel in NRW im vergangenen Jahr deutlich höher aus als durch Insolvenzen. Landesweit schlossen 14 vollstationäre und 15 teilstationäre Pflegeeinrichtungen sowie 34 ambulante Dienste. Insgesamt zählte NRW im Februar dieses Jahres 7.530 Pflegeeinrichtungen.
