Nach Einschätzung von Myneva lässt sich durch digitale Dokumentation und optimierte Prozesse bereits heute viel Zeit gewinnen – auch ohne Künstliche Intelligenz. In Praxiseinsätzen seien im Schnitt 52 Minuten pro Schicht frei geworden. Mit weitergehender Automatisierung und KI könne dieses Potenzial auf bis zu 1,5 Stunden steigen.
Das Unternehmen argumentiert, dass diese Zeit direkt in die Versorgung fließen könne: für mehr Zuwendung, Entlastung der Teams und eine bessere Nutzung knapper Personalressourcen. Haupthemmnis sei jedoch nicht fehlende Technik, so Myneva, sondern komplexe Vorgaben, uneinheitliche Regelungen der Bundesländer und mangelnde Systemintegration. Weißhaar fordert deshalb weniger Regulierung und mehr Standardisierung.
Die Zahlen präsentierte das Unternehmen auf dem Ludwig-Erhard-Gipfel am Tegernsee, auf dem unter anderem auch der Präsident des Ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung, Clemens Fuest, auftrat, die Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung Annegret Kramp-Karrenbauer und der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des Deutschen Bundestages, Armin Laschet.
