Der Umsatz in der Sparte Pflege & Wohnen ist mit 116 Millionen Euro nahezu gleichgeblieben wie 2022. Diese Einnahmen wurden für den operativen Betrieb fast komplett aufgebraucht. Es blieb ein Überschuss von 1,5 Millionen Euro übrig, was etwa 1,3 Prozent entsprach. Anfang vergangenen Jahres hatte man noch einen Fehlbetrag von 550.000 Euro erwartet. Dass es besser lief, sei den Energiekostenzuschüssen des Bundes und der Auflösung von Risikovorsorgen zu verdanken.
Die Investitionen in Pflege & Wohnen sind mit 1,7 Millionen Euro eher bescheiden. Das Geld wurde insbesondere in Einrichtung und Ausstattung gesteckt. Nur 125.000 Euro stammten aus Fördermitteln, der Rest war eigenes Geld.
Bei der Prognose bleibt die Johannesstift Diakonie vorsichtig. Die geplanten Einnahmen im Bereich Pflege & Wohnen liegen mit 116 Millionen Euro auf dem Niveau von 2023, der erwartete Überschuss in diesem Bereich nur bei einer halben Million.
Thomas Hartung