Um weitere 500 Euro würden die Eigenanteile sinken, wenn die Länder die Investitionskosten übernähmen. Noch einmal 120 Euro ergäben sich durch die Übernahme der Ausbildungskosten aus Steuermitteln.
Greiner: "Die Länder müssen ihren Anteil aus dem Infrastruktur-Sondervermögen nutzen, um ihren gesetzlichen Pflichten endlich nachzukommen. Mit 1.000 Euro weniger Eigenanteil wäre für viele Pflegebedürftige sofort eine Atempause möglich."
Die neue Bundesregierung riskiere mit ihren Pflegegesetzen hingegen weitere Steigerungen. "Langfristig lassen sich die Kosten nur stabilisieren, wenn Pflegeunternehmen nicht mehr durch unnötige Vorschriften und Dokumentationspflichten gegängelt werden und mehr Spielraum für Innovationen bekommen", sagt der AGVP-Präsident.
