"Für die drei Projekte in Duisburg, Wilhelmshaven und Dortmund mit einem Investitionsvolumen von rund 250 Millionen Euro konnte keine tragfähige Lösung mit potenziellen Investoren gefunden werden. Das ist die wesentliche Ursache, dass es nicht weiterging", sagt Michael Held, Geschäftsführer von Held Beteiligungen und Hauptaktionär der Terragon AG.
Die Projektgesellschaften zu den Standorten Duisburg, Wilhelmshaven, Dortmund und Murnau sind von der Insolvenz nicht betroffen. Für die Übernahme dieser Gesellschaften und die Fortführung der Projekte finden Gespräche mit Investoren in Abstimmung mit dem Insolvenzverwalter und den beteiligten Partnern statt. Die beiden Projekte VILVIF Berlin und VILVIF Hamburg werden von den bisherigen Joint-Venture-Partnern weitergeführt.
Terragon entwickelte seit 1994 Immobilien für Senioren und hatte bundesweit 20 Projekte mit 2.400 Wohneinheiten gebaut. Zuletzt hatte sich das Unternehmen auf das Marktsegment Servicewohnen für Senioren konzentriert.
