Hilfreich ist außerdem, feste Reflexionsrunden einzurichten und informelle Meinungsführer im Team ins Vertrauen zu ziehen. Und nicht zuletzt: eine offene Ansprache von Konflikten, bevor aus Frust Resignation wird. Besonders kritisch sind laut Sgorzaly in ihrem Beitrag chronische Überlastung ohne Aussicht auf Besserung, empfundene Ungerechtigkeiten im Team und das Gefühl fehlender Selbstwirksamkeit. Führungskräfte vermeiden am besten, Probleme zu individualisieren, sondern suchen die Ursachen am besten im System. Ein einfacher Ansatz: Zusagen nur machen, wenn sie eingehalten werden können, und regelmäßig Raum schaffen, um Belastungen und Verbesserungen offen zu besprechen.
