In Australien wird die Painchek-App bereits routinemäßig eingesetzt, für Menschen mit Demenz, aber auch für andere Patientengruppen wie Kinder. Dort gibt es bereits Verträge für mehr als 180.000 Patienten, in Großbritannien sind es 90.000.
Nun könnte die Painchek-App auch nach Deutschland kommen. An der Hochschule Bielefeld (HSBI) gibt es ein Forschungsprojekt im Fachbereich Gesundheit, das die Wirksamkeit der App in fünf Pflegeheimen untersucht, berichtet die Zeitschrift Altenpflege.
Übrigens funktioniert die App nicht nur mit KI: Die Pflegekraft wird auch aufgefordert, ihre Beobachtungen zu dokumentieren, indem sie Fragen etwa zu Bewegungen und Lautäußerungen mit "Ja" oder "Nein" beantwortet. Die Antworten kombiniert die App dann mit den Daten der Gesichtsanalyse.
Kirsten Gaede
