Der Gedanke hinter dem Gerät, das erstmal wie ein ganz normaler Bildschirm auf einem Ständer wirkt, ist, dass es Pflegebedürftige spielerisch zu wichtigen Bewegungen animieren soll. Arme heben, Gleichgewicht trainieren, an der Feinmotorik arbeiten – und das alles so intuitiv wie möglich, damit möglichst viele Patienten von den Übungen profitieren können.
Getestet hat das Ganze etwa das Altenpflegeheim Freudenquell in Eberswalde bei Berlin, das die Anschaffung unter anderem aus dem „Spendenfonds für Senioren“ finanziert hat und von überwiegend positivem Feedback seiner Bewohner berichtet. So sei die Nachfrage nach Trainingseinheiten an dem Gerät von Anfang an groß gewesen, Bewohner hätten begeistert von ihren Lieblingsübungen berichtet. Dazu gehören etwa Bewegungsübungen, bei denen virtuelle Maulwurfshügel zertreten werden, leichte Beweglichkeitsübungen für die Arme sowie kognitives Training.
Technisch ermöglicht wird das durch eine moderne Kamerasteuerung, die die Bewegungen der Personen vor dem Bildschirm erkennt und sie entsprechend auf im Bild sichtbare Avatare überträgt. Die rund 40 Programme, die das SilverFit 3D umfasst, ermöglichen so verschiedenste Übungen in diversen Bereichen. Alle Übungen seien nach wissenschaftlichen Standards entwickelt und ihre Wirkung getestet worden.
Sandra Kathe
