Mit der KI-basierten Sprachdokumentationssoftware "Dexter" will die Unternehmensleitung der Rummelberger Diakonie in Schwarzenbruck bei Nürnberg die Pflegekräfte entlasten. "Die Einführung von Dexter ist ein wichtiger Schritt für uns", sagt Laura Lutz, Digitalisierungskoordinatorin der Rummelsberger Altenhilfe. "Wir wollten eine Lösung, die den Pflegekräften wirklich Zeit zurückgibt und sich nahtlos in ihren Alltag integriert." Die Erwartung ist begründet: In den sieben Pflegeheimen der Diakonie Stiftung Salem, wo Pflegekräfte mit der Spracherkennung des Marktführers Voize arbeiten, spart die Spracherkennung inzwischen jeder Pflegekraft täglich 20 Minuten an Dokumentationsarbeit.
Pflegekräfte können jetzt auch im 'Speisesaal dokumentieren
Die Pflegekräfte dokumentieren in der Rummelsberger Diakonie jetzt per Spracheingabe über ein Smartphone direkt bei den Bewohnern. Das funktioniert ortsunabhängig, im Zimmer, aber auch auch im Speisesaal. Die Informationen werden in Echtzeit erkannt, automatisch verschriftlicht und unmittelbar in das Pflegedokumentationssystem übertragen – ganz ohne manuelle Nacharbeit. Die Software erkennt Hochdeutsch, Dialekte und auch Akzente von Pflegekräften, deren Muttersprache nicht Deutsch ist.
Der Entscheidung für "Dexter" ging ein Praxistest voraus. Rückmeldungen aus dem Pflegealltag spielten eine Rolle, wichtig war aber auch, dass die Schnittstellen zur Dokumentationssoftware gut funktionieren.
