Scham kann nämlich dazu führen, dass Pflegebedürftige Hilfe ablehnen oder sich zurückziehen. Deshalb ist es für Pflegende wichtig, sich mit ihr auseinanderzusetzen. Ein zentraler Rat des ZQP lautet: Schamgefühle offen ansprechen und klare Absprachen treffen. So kann etwa vereinbart werden, wer welche Pflegetätigkeiten übernimmt und bei welchen Aufgaben Unterstützung tatsächlich gewünscht ist. Pflegebedürftige sollten zudem möglichst viele Handlungen selbst ausführen, um Selbstwertgefühl und Selbstbestimmung zu erhalten.
Der Leitfaden bietet auch Pflegekräften Anregungen für den Umgang mit sensiblen Situationen, heißt es beim ZQP, das vom Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV) gegründet wurde.
Der Ratgeber zur Scham steht auf dem Portal der Fachstiftung ZQP zum kostenlosen Download bereit.
