Das Sprachcafé richtet sich an internationale Auszubildende in der Alten- und Heilerziehungspflege und ergänzt den klassischen Sprachunterricht. Statt Grammatikpauken stehen Gespräche über typische Situationen im Berufsalltag im Mittelpunkt – etwa die Zusammenarbeit im Team, der Umgang mit Bewohnern oder schwierige Gesprächssituationen. Auch Themen aus dem Leben in Deutschland werden aufgegriffen.
Nach Angaben der Stiftung Liebenau erleichtert das Angebot den Einstieg in den Beruf und fördert zugleich den interkulturellen Austausch. Einrichtungsleiter berichten, dass bessere Sprachkenntnisse Missverständnisse im Arbeitsalltag reduzieren und die Teams entlasten. Das Angebot findet in Präsenz und online statt und wird vom Land Baden-Württemberg gefördert. Beim Caritas-Kongress in Berlin stellten internationale Auszubildende das Konzept jetzt gemeinsam mit ihrem Sprachlehrer vor und zeigten in einer praktischen Simulation, wie alltagsnah Sprachförderung funktionieren kann.
