Insbesondere die Bausubstanz sowie die Wasserleitungen und die Heizungsanlage der Einrichtung sind stark sanierungsbedürftig. Eine umfassende Modernisierung hätte Abriss und Neubau erfordert. Ein Gutachten der Wasserschutzbehörde stellte zudem fest, dass der Boden stark mit Schwermetallen und Schwerölen belastet ist. Ein Neubau würde hohe Kosten verursachen. Die zusätzliche Steigerung der Baukosten um rund 30 Prozent machte das Projekt wirtschaftlich untragbar.
Die 80 Bewohner des Heims werden in den kommenden Monaten in andere Einrichtungen umziehen. Für die 53 Mitarbeiter in Lensahn werden individuelle Lösungen gefunden. Die Möglichkeiten reichen von der Weiterbeschäftigung an anderen AWO-Standorten über den Wechsel zu benachbarten Wettbewerbern bis hin zum Vorruhestand.