Die mehr als 120 Mitarbeiter erhalten weiter ihr Gehalt, das über das Insolvenzgeld abgesichert ist. Ursachen der wirtschaftlichen Schieflage seien vor allem der anhaltende Fachkräftemangel und die stark gestiegene Personalkosten, heißt es aus dem Verwaltungsrat. Durch Leiharbeit und teilweise Bettensperren seien die Einnahmen gesunken.
Die Vorsitzende Susanne Wendorf-von Blumröder spricht von einem wirtschaftlich alternativlosen Schritt. Mit dem frühen Antrag möchte sie die Sanierung und Fortführung der beiden Pflegeeinrichtungen sichern: "Ein rechtzeitig gestellter Insolvenzantrag bedeutet für die Einrichtungen die beste Chance auf Fortführung, da wir dem Insolvenzverwalter so sehr viel mehr Spielraum an die Hand geben können, die Einrichtungen zu sanieren."
