Das Netzwerk möchte einen Kurswechsel: Pflegekräfte sollten mehr Verantwortung übernehmen und ihre Kompetenzen stärker nutzen können. Aktuell verhinderten bürokratische Vorgaben häufig einen flexiblen Einsatz, obwohl es ausreichend qualifiziertes Personal gebe.
Den Trägern geht es außerdem um ein erweitertes Pflegeverständnis. Neben der klassischen Versorgung müssten Teilhabe, Bildung und Lebensqualität stärker in den Blick rücken – etwa durch Prävention oder besseren Zugang zu digitalen Angeboten.
Netzwerk bietet künftiger Regierung Zusammenarbeit an
Franke, im Hauptberuf Vorständin der Paul-Wilhelm-von-Keppler-Stiftung, sagt, dass Pflegekräfte Teil der Lösung seien und nicht durch zusätzliche Regulierung ausgebremst werden dürften. Gemeinsam mit dem Co-Sprecher des Netzwerks, Boris Strehle, bieten die Träger der künftigen Landesregierung eine engere Zusammenarbeit an.
Im Netzwerk "Alter und Pflege" haben sich 63 Träger mit 259 Einrichtungen und rund 13.000 Mitarbeitern zusammengeschlossen.
