Das Projekt soll den Ordensschwestern ermöglichen, auch bei Pflegebedürftigkeit bis zum Lebensende in ihrer vertrauten Gemeinschaft zu bleiben. Zugleich öffnet sich das Kloster für Menschen aus dem umliegenden Stadtteil. Geplant sind zwei selbstorganisierte ambulant betreute Wohngemeinschaften mit jeweils zwölf Einzelwohnbereichen von 24 bis 33 Quadratmetern.
Die Bewohner sollen ihren Alltag eigenverantwortlich gestalten. Eine Gemeinschaftsordnung regelt das Zusammenleben. Das Konzept berücksichtigt insbesondere die Bedürfnisse von Menschen mit Demenz sowie Hör- und Sehbeeinträchtigungen. Vorgesehen sind außerdem Gemeinschaftsräume, ein Demenzgarten und spezielle Entspannungsräume.
Entwickelt wurde das Vorhaben mit Unterstützung von Matthias Mört von der Fachplanung Pflege in Ahaus. Er berät seit mehr als zehn Jahren Ordensgemeinschaften bei der Umgestaltung ihrer Klöster. Bereits vor vier Jahren wurde in St. Gabriel eine Tagespflege eingerichtet, die ein privater Pflegedienst betreibt. Die neuen Wohngemeinschaften sollen das soziale Angebot auf dem Klostergelände ergänzen.
