News für das Pflegemanagement

Pro Vita plant Wohn- und Pflegequartier in Lohne

In Lohne im niedersächsischen Landkreis Vechta entsteht das Quartier Hövemanns Wiesen. Im ersten Bauabschnitt sind 12 bis 14 barrierearme oder barrierefreie Wohnungen sowie Räume des ambulanten Pflegedienstes Pro Vita geplant. Später sollen eine Tagespflege mit voraussichtlich 19 Plätzen und ambulant betreute Wohngemeinschaften folgen.

Bauherr des Projekts ist die Klaus Moorkamp GmbH, die das Quartier gemeinsam mit dem Pflegedienst Pro Vita entwickelt. Der Baubeginn für das erste Wohnhaus ist für Herbst 2026 vorgesehen. Bei planmäßigem Verlauf soll die Bauzeit rund ein Jahr betragen.

Das dreigeschossige Gebäude umfasst 12 bis 14 Wohnungen für jeweils ein bis zwei Personen. Geplant sind Wohnflächen zwischen etwa 45 und 85 Quadratmetern. Die Wohnungen sollen barrierearm oder barrierefrei gestaltet und unter anderem mit integrierten Küchen ausgestattet werden.

Pflegedienst zieht in das Gebäude ein

Im Erdgeschoss sind neben Wohnungen auch Verwaltungs- und Beratungsräume von Pro Vita Lohne vorgesehen. Hinzu kommen ein Gemeinschaftsraum mit Küche und Sanitäranlagen. Der Treffpunkt soll auch Menschen aus der Nachbarschaft offenstehen. Pro Vita übernimmt die ambulante Versorgung und pflegefachliche Begleitung der Bewohner.

Das Angebot richtet sich nicht ausschließlich an Pflegebedürftige. Im Quartier sollen Menschen mit unterschiedlichem Unterstützungsbedarf wohnen können. Ergänzend sind gemeinschaftliche Veranstaltungen sowie Service-, Freizeit- und Unterstützungsangebote vorgesehen.

Tagespflege und Wohngemeinschaften geplant

Ein zweites Wohnhaus soll nach derzeitiger Planung zeitnah folgen und auch größere Wohnungen umfassen. In einem weiteren Bauabschnitt sind eine Tagespflege mit voraussichtlich 19 Plätzen und ein Gebäude mit ambulant betreuten Wohngemeinschaften vorgesehen.

Pro Vita betreibt bereits in Vechta ein Betreutes Wohnen mit angeschlossener Tagespflege. Das Projekt Hövemanns Wiesen wird über das Programm „Wohnen und Pflege im Alter“ des Niedersächsischen Landesamtes für Soziales, Jugend und Familie gefördert.