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5. März 2024 | 07:00 Uhr
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850 Beschwerden über bayerische Pflegeheime in zwei Jahren

Seit März 2022 gibt es die zentrale Anlaufstelle "Pflege-SOS Bayern" für Hinweise auf Missstände in Pflegeheimen. Bislang zählte man dort 1.530 Anrufe und 853 konkrete Beschwerden, sagt Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Judith Gerlach. Im Durchschnitt klingelte dort zweimal am Tag das Telefon, was Gerlach als Erfolg sieht. "Zu der hohen Akzeptanz unserer Anlaufstelle trägt auch bei, dass alle Anrufe vertraulich behandelt werden."

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Über 1.500-mal klingelte beim Pflege-SOS in Bayern in zwei Jahren das Telefon

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"Bayernweit gibt es mehr als 1.600 Pflegeheime, in denen die meisten Pflegekräfte sehr gute Arbeit leisten", so die Ministerin. "Umso wichtiger ist es, dass wir Missstände möglichst schnell erkennen und beheben, damit die Pflege nicht unter einen falschen Generalverdacht gerät."

Im Fokus der konkreten Beschwerden standen beispielsweise die Themen Personal und Personalbesetzung, aber auch die Pflegequalität und die Behandlungspflege. Zur Pflegequalität zählen unter anderem Themen wie mangelnde Körperpflege oder die Ernährung. Zu den Beschwerden über die Behandlungspflege gehören zum Beispiel, dass Medikamente nicht gegeben oder Wunden nicht ausreichend versorgt würden.

Das Pflege-SOS ist beim Bayerischen Landesamt für Pflege (LfP) angesiedelt. Leiter Achim Uhl: "Es melden sich vor allem Angehörige oder andere nahestehende Personen. Aber auch Beschäftigte und Pflegeheimbewohner nutzen das Pflege-SOS Bayern." Konkrete Beschwerden werden zum Beispiel an den Medizinischen Dienst oder die Polizei weitergeleitet.

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