Betreiber "Pflegemotive" formt Cluster- und Markenstrategie
Mit zwei Einrichtungen in Gladbeck-Brauck und Oberhausen-Sterkrade (Foto) startet der Anbieter Pflegemotive seine neue Marke "Amando Seniorenresidenzen". Die Markenbildung ist Teil des Cluster-Konzepts, auf das der aus Winsen an der Aller nahe Hannover stammende Betreiber setzt. Es umfasst standardisierte Prozesse, regionale Führung und Skalierungseffekte. Mit diesem Ansatz will das Unternehmen weiter wachsen, ohne – wie es betont – "die Nähe zu Bewohnern und Mitarbeitenden zu verlieren".
SKAI
Die Seniorenresidenz in Oberhausen-Sterkrade, entwickelt von Cureus, soll im Herbst fertig werden
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Bislang betreibt Pflegemotive die Marken Curavie (südöstliches NRW), Lavendio (Niedersachsen) und Libento (Bergisches Land, Rhein-Sieg-Kreis) mit insgesamt 13 Einrichtungen. Darüber hinaus gibt es weitere Projekte in Bau und Planung. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen rund 1.200 Mitarbeiter. Jede Marke bündelt vier bis sieben Einrichtungen unter einer eigenständigen Leitung. Leistungen, Abläufe und Qualitätsstandards sind markenübergreifend vereinheitlicht. Die Ausgestaltung vor Ort bleibt, so heißt es bei Pflegemotive, individuell.
Mit Amando kommen zunächst zwei neue Standorte hinzu: In Gladbeck-Brauck wird es 118 Plätze für die stationäre Pflege geben, teilweise als Kurzzeitpflege, in Oberhausen-Sterkrade 86 Plätze. Der Standort Gladbeck soll bis zum Winter 2026/2027 fertiggestellt werden, der Standort Oberhausen bis zum Herbst 2026.
Geschäftsführer der neuen Marke Amando Seniorenresidenzen wird Jacek Michalak. Der 47-Jährige bringt fast drei Jahrzehnte Erfahrung in der stationären Pflege mit, zuletzt als Einrichtungsleiter bei der St.-Elisabeth-Gruppe in Herne. Er soll Amando in Nordrhein-Westfalen aufbauen und dabei sein regionales Netzwerk nutzen.