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10. Februar 2026 | 07:00 Uhr
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Bündnis Digitalisierung unzufrieden mit Bund-Länder-AG

Die Bund-Länder-Arbeitsgruppe "Zukunftspakt Pflege" bleibe in ihrem Ergebnispapier von Dezember zu unverbindlich, kritisiert das Bündnis Digitalisierung in der Pflege, zu dem etwa konfessionelle Trägerverbände, der Deutsche Pflegerat und der Gesundheits-IT-Verband BVITG gehören. Die Digitalisierung werde zwar als Querschnittsthema verankert, doch die genannten Schritte reichten nicht aus. So fehlten etwa konkrete Vorgaben, Zeitpläne und Zuständigkeiten.

Ohne klare Standards, Finanzierung und Qualifizierung werde die Digitalisierung in der Pflege keine großen Fortschritte machen, ist das Bündnis überzeugt

Viele Maßnahmen aus früheren Strategien, etwa zur Telematikinfrastruktur, seien bislang nicht umgesetzt worden. Das Bündnis fordert einen verbindlichen nationalen Digitalisierungsplan für die Pflege, eine verlässliche Refinanzierung digitaler Lösungen sowie der systematische Aufbau von Pflegeinformatik. Ohne klare Standards, Finanzierung und Qualifizierung drohe die Digitalisierung erneut hinter den Erwartungen zurückzubleiben, warnt das Bündnis. Zum Bündnis Digitalisierung in der Pflege gehören neun Verbände und Organisationen.

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