Wohlfahrtsverbände fahren zu fast 20 Prozent elektrisch
Fast jedes fünfte Fahrzeug (19%) in den Fuhrparks der deutschen Wohlfahrtsverbände fährt vollelektrisch. Damit liege man deutlich über dem bundesweiten Durchschnitt, heißt es bei der Diakonie. Das zeige eine Befragung der Agora Verkehrswende und des Naturschutzbundes Nabu im Auftrag der Wohlfahrtsverbände unter 180 Mitgliedsorganisationen.
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Vielen Trägern fehlt die Ladeinfrastruktur, um auf E-Mobilität umzuschwenken
Liquidität: Drei Bausteine für eine stabile Finanzierung
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Laut Umfrage haben knapp zwei Drittel (60%) der Organisationen ein sehr großes Interesse, auf E-Mobility umzustellen. Weitere 26 Prozent stehen der Antriebswende zumindest aufgeschlossen gegenüber.
Als größtes Hindernis nennen die Wohlfahrtsverbände das unzureichende Angebot bezahlbarer Elektrofahrzeuge unter 20.000 Euro. Hinzu kommt der Mangel an eigener Ladeinfrastruktur: In 15 Prozent der Fälle fehlen überhaupt eigene Stellplätze, die Mitarbeiter müssten auf öffentlichen Parkplätzen parken, oft ohne sicheren Zugang zu Ladepunkten.
Wie sich das Problem der Ladeinfrastruktur lösen ließe
Die Organisationen schlagen Partnerschaften mit (halb-)öffentlichen Einrichtungen wie Rathäusern, Kirchen oder Banken vor: Deren Parkflächen könnten für reservierte Ladepunkte genutzt werden.
Bei den 180 Teilnehmern der Umfrage handelt es sich um Mitgliedsorganisationen von Arbeiterwohlfahrt, Caritasverband, Paritätischen Wohlfahrtsverband, Roten Kreuz und Diakonie. Die Ergebnisse seien als Stichprobe und nicht als repräsentativ anzusehen, heißt es bei der Diakonie.