Ein Gesundheitstag ist weder aufwendig noch teuer
Die Doreafamilie Berlin zeigt in der Villa Grüntal, wie sich ein Gesundheitstag für Mitarbeiter mit überschaubarem Aufwand umsetzen lässt. Für rund 40 Mitarbeiter kostete der gesunde Imbiss aus Müsli, Quark, Joghurt, Obst, Gemüse und Getränken etwa 50 Euro. Angebote wie Rückenscreenings ließen sich über Krankenkassen als Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) einbinden. Entscheidend sei weniger das Budget als die Haltung, sagt Einrichtungsleitung Nicole Schulz.
Doreafamilie Berlin
Das Rückenscreening organisiert die Doreafamilie in Kooperation mit einer Krankenkasse
Der Gesundheitstag in der Villa Grüntal in Berlin-Zehlendorf drehte sich in erster Linie um gesunde Ernährung und Rückengesundheit. Viele Mitarbeiter nutzten ein Rückenscreening, organisiert von einer Krankenkasse, andere kamen beim gesunden Imbiss über alltagstaugliche Snacks und Mahlzeiten ins Gespräch.
Gesundheitsfördernde Führung gehört ebenfalls dazu
Der organisatorische Aufwand verteilt sich bei der Doreafamilie auf mehrere Schultern: Gesundheitsbotschafter vor Ort, Einrichtungsleitung und eine BGF-Koordinatorin aus der Zentrale arbeiten zusammen. Die Gesundheitsbotschafter sind in den Einrichtungen nah an den Teams, die Doreafamilie lässt sie durch monatliche Online-Treffen begleiten.
Wichtig ist dem Träger, den Gesundheitstag nicht als Einzelaktion zu verstehen. Zur Gesundheitsförderung gehören auch gesundheitsfördernde Führung, Arbeitsorganisation, Arbeitsplatzgestaltung und ein wertschätzendes Betriebsklima. Entscheidend sei, dranzubleiben, verschiedene Formate zu testen und das Thema dauerhaft sichtbar zu machen, meint Schulz.