Sprachcafé gibt ausländischen Pflegekräften mehr Sicherheit
Mit einem Sprachcafé unterstützt die Liebenau Teilhabe Auszubildende mit Migrationshintergrund, sicherer durch den Pflegealltag zu kommen. 89 angehende Altenpfleger und Heilerzieher nehmen teil. Es geht darum, Sprachkenntnisse zu festigen, Missverständnisse zu vermeiden und einen unbeschwerten Einstieg in Team und Ausbildung. Dass das Angebot wirkt, zeigt das Beispiel von Céphas Tchokpodo (Foto) aus Benin.
Stiftung Liebenau
Viele Besucher des Cafés erzählen, dass die Zusammenarbeit mit den Kollegen jetzt besser klappt
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Im Mittelpunkt stehen typische Situationen aus dem Arbeitsalltag: Übergaben, Gespräche mit Bewohnern, Teamabsprachen oder das Verhalten bei Arbeitsunfällen. Der Unterricht findet bewusst in lockerer Atmosphäre statt. Integrationslehrer Benjamin Burg vom Berufsbildungswerk Adolf Aich setzt auf Austausch statt Frontalunterricht – bei Kaffee, Diskussionen und praxisnahen Beispielen. Ergänzend gibt es Online-Angebote.
Für die Einrichtungen ist das Sprachcafé auch eine Entlastung. Einrichtungsleiterin Anja Rundel betreut 16 Auszubildende aus zehn Ländern. Sprachbarrieren seien eine der größten Herausforderungen im Alltag. Der kostenfreie Unterricht während der Arbeitszeit erleichtere die Zusammenarbeit spürbar.
Das Angebot zeigt schon Wirkung: Der 28-jährige Céphas Tchokpodo aus Benin, Heilerziehungs-Azubi, berichtet von wachsendem Wortschatz und mehr Sicherheit – selbst im anspruchsvollen Arbeitsumfeld mit Menschen, die kaum sprechen können. Gefördert wird das Sprachcafé vom Land Baden-Württemberg aus Mitteln des Landtag Baden-Württemberg..