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1. April 2026 | 07:00 Uhr
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Warum sich integrierte Systeme lohnen

Integrierte Systeme – ist das nicht nur ein Schlagwort aus den IT-Marketing-Abteilungen? Die Altenhilfe der Stadt Augsburg sieht das anders. Sie stellt ihre IT neu auf und setzt dabei ausdrücklich auf ein integriertes System. "Wir haben erstmals einen klaren Überblick über unsere Prozesse und konkrete Ansatzpunkte für Verbesserungen bekommen", sagt der Chef des kommunalen Unternehmens, Kristian Greite. Für die Stadt bedeutet das: weniger Reibungsverluste im Alltag und mehr Zeit für die Pflege.

Kristian Greite: "Der Vivendi Kompass von Digatus Care hat Transparenz über unsere Prozesse geschaffen und auch konkrete Handlungsschritte aufgezeigt"

Kern der Umstellung ist der Versuch, alle Abläufe – von Pflegeplanung über Dienstpläne bis zur Abrechnung – stärker aus einem Guss zu organisieren. Bisher erschwerten parallele Prozesse und Schnittstellen die Arbeit. Jetzt hat die Altenhilfe der Stadt Augsburg, geleitet vom IT-Unternehmen Digatus Care und deren Produkt Vivendi Kompass, Strukturen systematisch überprüft und neu geordnet. Erste Schritte laufen bereits, so Greite, etwa bei der Vereinheitlichung von Daten und Maßnahmenkatalogen.

Die Altenhilfe plant auch neue Technologien wie mobile Sprachdokumentation und KI-gestützte Anwendungen. So hofft sie Mitarbeiter zu entlasten und Prozesse zu vereinfachen – auch, um dem Fachkräftemangel zu begegnen. 

Die Altenhilfe der Stadt Augsburg versorgt rund 800 Pflegebedürftige in fünf Einrichtungen und mit einem ambulanten Dienst.

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