Die Senioreneinrichtung bietet vollstationäre Pflege und Kurzzeitpflege, es gibt über 81 Einzel- und Doppelzimmer. Für Bewohner und Mitarbeiter soll sich durch den Trägerwechsel zunächst wenig ändern. Mit der Übernahme baut die Berliner Gruppe insbesondere ihre Präsenz im Raum Holzminden aus. Dort gehören seit 2025 bereits die Häuser Solling und Rosenhof zum Unternehmen.
Insgesamt betreibt Curata inzwischen wieder mehr als 40 Pflegeeinrichtungen mit über 2.800 Mitarbeitern. Zum Angebot gehören neben Kurz- und Langzeitpflege auch ambulante Pflege und Betreuung sowie Palliativversorgung.
Das Wachstum folgt auf eine wirtschaftlich schwierige Phase. Die damalige Curata Care Holding durchlief 2023 ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung. Neun von 42 Einrichtungen wurden geschlossen, 33 Standorte blieben erhalten. Unter anderem neu ausgehandelte Mietkonditionen sollten die Gruppe stabilisieren.
Zuletzt meldete Curata wieder bessere Kennzahlen. Seit 2024 sei der Umsatz um knapp 25 Prozent gestiegen, die Belegungsquote habe sich von 89 auf 96,5 Prozent erhöht. Angaben zu Umsatz und Gewinn in Euro macht das Unternehmen nicht. Geschäftsführer Rolf Schneider hatte angekündigt, die wirtschaftliche Stabilisierung für weiteres Wachstum und den Ausbau des Portfolios zu nutzen.
