In Leipzig wird die Nachbarschaftshilfe seit zwei Jahren aufgebaut. Auch hier ist das Ziel der Quartier-Pflege, mit 300 bis 500 Nachbarn rund 100 Pflegebedürftige zu betreuen. Die Helfer müssen nicht im selben Quartier wohnen, eine gewisse Nähe macht jedoch Sinn. Den professionellen Part übernehmen die Caritas und der Betreuungsdienst ABE Zuhause.
In Landsberg am Lech haben diese Woche Landrat, Oberbürgermeister und die Organisatoren der Quartiert-Pflege, die Gesellschaft für Gemeinsinn, das dritte Pilotprojekt vereinbart, berichtet die Augsburger Allgemeine. Die Lokalpolitiker erhoffen sich davon nicht nur die Sicherstellung, sondern auch die Verbesserung der Versorgung älterer Menschen zuhause. Jetzt werden helfende Bürger gesucht, die vor ihrem Einsatz geschult werden sollen.
Die Leistungen der Quartier-Pflege soll die Pflegeversicherung bezahlen, schreiben die Organisatoren. Finanzielle Unterstützung kommt in Leipzig außerdem von Stiftungen, dem Forschungsministerium und der Wohnungs- und Baugesellschaft.
