"Betroffen sind in erster Linie schwerstpflegebedürftige Menschen, die besonders dringend einen Pflegeplatz bräuchten aber aufgrund des Personalmangels von den Pflegeheimen abgewiesen werden", so Meurer gegenüber MDR Aktuell. Für Patienten mit einem höheren Pflegegrad benötigten mehr Personal, das händeringend gesucht werden und in den Einrichtungen fehle.
"Dann sagen die Heime: Wir haben nicht genug Fachkräfte, also nehmen wir einen leichteren Fall", erläutert Meurer die Folgen. So blieben die schwierigsten Fälle zu Hause, wo sie nicht genügend professionelle Hilfe bekämen. Meurer sieht diese Tendenz in ganz Deutschland und Besserung sei nicht in Sicht. Von den rund 13.000 Mitgliedseinrichtungen des BPA hätten immerhin 412 im laufenden Jahr ihr Geschäft beendet, 337 im vorigen Jahr.
