Mit der neuen Software will Korian Deutschland seine digitale Infrastruktur vereinheitlichen. Der Pflegekonzern mit Sitz in München führt damit bislang getrennte Systeme zusammen und bündelt zentrale Abläufe in Pflege und Verwaltung auf einer Plattform. Konkret geht es um Pflegedokumentation, Abrechnung, Dienstplanung sowie Personal- und Tourenplanung. Korian verspricht sich davon weniger doppelte Dateneingaben, weniger Medienbrüche und eine bessere Dokumentationsqualität.
Der Praxistest ist für das vierte Quartal 2026 vorgesehen. Zunächst sollen acht Standorte mit dem System arbeiten. Die Erfahrungen aus dieser Phase sollen in den weiteren Ausbau einfließen. Ab dem ersten Halbjahr 2027 plant Korian den schrittweisen Rollout. Am Ende soll Connext-Vivendi an allen rund 250 Standorten des Unternehmens eingesetzt werden.
"Unsere Mitarbeitenden brauchen digitale Systeme, die sie im Alltag wirklich entlasten und nicht zusätzlich belasten", sagt Christian Gharieb, CEO von Korian Deutschland. Dies soll die neue Plattform leisten. Das System deckt nach Unternehmensangaben sowohl Betreuungs- und Pflegeprozesse als auch administrative Aufgaben ab. Es soll eine einheitliche Datenbasis über alle Standorte hinweg schaffen. Zudem kann Korian nach und nach weitere Anwendungen und Funktionen anbinden.