Mehr als 100 Millionen Dokumente wie Befunde, Arztbriefe und Laborwerte sind inzwischen in der ePA hinterlegt, wöchentlich werden rund 21 Millionen Medikationslisten abgerufen. 5,1 Millionen Versicherte können über eine Gesundheits-ID auf ihre Daten zugreifen.
Vor allem Praxen und Apotheken nutzen die ePA zunehmend routiniert. Krankenhäuser dagegen kommen langsamer voran – ihre komplexeren IT-Strukturen bremsen die Integration.
Auffällig ist, dass Pflegeeinrichtungen in der bisherigen Bilanz kaum eine Rolle spielen. Dabei könnte gerade dort ein strukturierter Überblick über Medikation und Vorerkrankungen helfen, Wechselwirkungen zu vermeiden und die Versorgung zu verbessern.
