In den nächsten Tagen steigen die Temperaturen vielerorts über 30 Grad. Dies könne in der stationären Pflege für bettlägerige, kranke und behinderte Menschen besonders problematisch und sogar tödlich sein, so Leopold. Doch obwohl die Heimkosten weiter in die Höhe klettern, hätten Pflegeeinrichtungen oftmals nur unzureichenden Sonnen- und Wärmeschutz. "Es ist nicht hinnehmbar, wenn die pflegebedürftigen Menschen trotz der hohen Zusatzkosten in manchen Einrichtungen weiter unter Hitze leiden müssen oder sogar gesundheitliche Schäden davontragen", sagt der Bremen Biva-Vertreter.
Im bundesweiten Durchschnitt seien es rund 500 Euro, die Heimbewohner jeden Monat für Instandhaltung, Bau- und Erwerbskosten, Pachtleistungen sowie die Ausstattung der Gemeinschafts- und Versorgungsräume leisten müssten, sagt Leopold. "Besonders ärgerlich sind hohe sogenannte Investitionskosten, weil der zunehmend wichtiger werdende Hitzeschutz, vor allem der einzelnen Bewohnerzimmer, nicht ausreicht oder schlicht nicht vorhanden ist."
