"Ein Brief ist etwas ganz Persönliches", erklärt Isabel Escoz, Ehrenamtskoordinatorin der Einrichtung. "Unsere Bewohnerinnen und Bewohner freuen sich riesig, wenn Post für sie da ist. Sie lesen die Briefe immer wieder, zeigen sie anderen und bewahren sie wie einen Schatz auf."
Die Brieffreundschaft kann auch für die Ehrenamtlichen sehr anregend sein, weil sie etwas aus dem Leben einer Generation erfahren, die Dinge gesehen und erlebt hat, die ihnen möglicherweise fremd sind. "Wie oft man schreiben möchten entscheidet jede und jeder selbst – ob wöchentlich, alle zwei Wochen oder monatlich. Wichtig ist vor allem die Regelmäßigkeit", sagt Escoz. Auch Schulklassen können mitmachen. Das Pflegeheim sucht die Ehrenamtlichen über den Versand von Pressemitteilungen an Multiplikatoren wie die Lokalpresse mit Angabe von Telefonnummer und E-Mail-Adresse.
