Neue Gesetze, neue Kommission: Was bringt's der Branche?
Mit einer großen Diskussionsrunde startet der Kongress "Zukunft pflegen" des BPA parallel zur Pro Care Messe. Die einführende Keynote um 11 Uhr hält Christine Vogler (Foto), Präsidentin des Deutschen Pflegerats. Danach bewerten Verbandsvertreter die aktuelle politische Situation und Debatte. Mit dabei sind Anna Leonhardi (Evangelische Verband für Altenarbeit und Pflege), Joachim Rock (Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband) und Norbert Grote (Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste).
Reiner Freese
Christine Vogler, Präsidentin des Deutschen Pflegerats, hält die Keynote für den Kongress "Zukunft pflegen" des BPA
Die neue Bundesregierung hat im vergangenen Jahr zwei Gesetze auf den Weg gebracht, die Auswirkungen auf die Pflegewirtschaft haben: das Gesetz zur Befugniserweiterung und Entbürokratisierung in der Pflege (BEEP) sowie das Gesetz zur Einführung einer bundeseinheitlichen Pflegefachassistenzausbildung. Damit sollen die Versorgung der Pflegebedürftigen als auch die Abläufe verbessert werden. Wie beurteilen die Verbände die Gesetze und welche Konsequenzen erwarten sie von der Umsetzung? Welche Maßnahmen müssen noch getroffen werden?
Dies kann und muss auch die neue Kommission, der "Zukunftspakt Pflege", beantworten. Diese entstand auf Initiative von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken, die die Pro Care Messe eröffnen wird. Das Gremium soll Vorschläge für eine grundlegende Reform der sozialen Pflegeversicherung erarbeiten, insbesondere um die Finanzierung langfristig stabil und zukunftsfähig zu machen. Wie wollen sich die Verbände hier einbringen? Dazu diskutieren die Teilnehmer mit Moderator Martin von Berswordt-Wallrabe vom BPA nach der Keynote von Christine Vogler um 11 Uhr auf der Spotlight Stage im Convention Center in Saal 3.