Die Übernahme umfasst die Diakoniestationen Ost und Nord/West sowie die Tagespflege Marienstift. Die Einrichtungen sollen künftig von den zentralen Verwaltungs- und Unterstützungsstrukturen des Johanneswerks profitieren. Für die Mitarbeiter eröffnen sich nach Angaben des Trägers zusätzliche Entwicklungs- und Einsatzmöglichkeiten.
"Die ambulante Pflege ist ein anspruchsvolles und wirtschaftlich herausforderndes Arbeitsfeld", sagt Bodo de Vries, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung des Johanneswerks. Um die Angebote langfristig erhalten zu können, sei eine grundlegende, neue Struktur notwendig. Die Diakonie für Bielefeld könne die Dienste aber allein nicht ausreichend weiterentwickeln.
Das Johanneswerk versorgt nach eigenen Angaben bislang rund 2.500 Menschen ambulant in Nordrhein-Westfalen. Mit der Übernahme baut der diakonische Träger diesen Bereich weiter aus. Sowohl das Johanneswerk als auch der Evangelische Kirchenkreis Bielefeld sind bereits Mitgesellschafter der Diakonie für Bielefeld.
