Das Angebot richtet sich an Pflegekräfte und andere Berufsgruppen der Palliativversorgung, aber auch an interessierte Bürger. Das Palliativzentrum mit rund 800 Patienten pro Jahr hat bereits die räumlichen Voraussetzungen für eigene Schulungen, so Geschäftsführer Florian Edinger. Mit dem Campus könne die gemeinnützige SAPV Rheinhessen-Pfalz nun selbst bestimmen, welche Themen sie vertiefen möchte – SAPV steht für Spezialisierte ambulante Palliativversorgung. Das erleichtere insbesondere die Einarbeitung neuer Mitarbeiter und spare lange Anfahrtswege zu externen Fortbildungen.
Unter dem Motto "Lernen mit Haltung" will die Einrichtung neben Fachwissen vor allem die menschliche Seite der Palliativversorgung stärken. Dazu gehören Empathie, Kommunikation und der Umgang mit den individuellen Bedürfnissen schwerstkranker Menschen und ihrer Angehörigen.
Zugleich möchte das Edingers Team mit dem Campus dazu beitragen, gesellschaftliche Tabus rund um Sterben und Tod abzubauen. Geplant ist deshalb auch ein Rahmen für Begegnungen, Fragen und den Austausch.
