In Mecklenburg-Vorpommern (MVP) gebe es immer weniger Pflegedienste, die immer weniger Leistungen erbringen können, auch die Zahl der Auszubildenden sinkt, sagt der Landesvorsitzende des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste (BPA), Michael Beermann. Vor genau einem Jahr habe der Verband vor dieser Entwicklung gewarnt. "Heute zeigen die Zahlen: Unsere Prognosen sind leider eingetreten", so Beermann.
Auf der BPA-Qualitätskonferenz in Linstow nördlich der Müritz sagte Beermann, der BPA appelliere an die Parteien, die sich im September in MVP zur Landtagswahl stellten, "die dringend notwendigen Entlastungen für die ambulante Pflege zu einem zentralen Thema ihrer politischen Agenda zu machen." Zugleich erwarte man von der aktuellen Landesregierung, dass sie jetzt schon alles ihr mögliche unternehme, um die Pflegedienste spürbar zu unterstützen.
