Die drei Verbände kritisieren unter anderem die geplanten Änderungen bei Tariftreue, Pflegegraden, Beratung und häuslicher Versorgung. Der BPA warnt auf Basis einer Umfrage unter 100 ambulanten Diensten in Schleswig-Holstein außerdem vor einem Abbau hauswirtschaftlicher Stellen. Hochgerechnet auf die rund 650 Dienste im Land könnten nach Verbandsangaben etwa 4.000 Stellen betroffen sein.
Der DBfK befürchtet auch, dass veränderte Kriterien für die Pflegegrade dazu führen könnten, dass weniger Pflegepersonal finanziert wird, obwohl sich der tatsächliche Pflegebedarf nicht ändert. Neue Angebote wie ambulante Notdienste und Akut-Kurzzeitpflege könnten die Versorgung zwar ergänzen, benötigten aber eine ausreichende Finanzierung und qualifiziertes Personal.
