Nach der Zustimmung der Gläubiger muss das Gericht den Insolvenzplan noch bestätigen. Anschließend kann das Verfahren aufgehoben werden und die Diakonie Altenhilfe Bremerhaven ihren Betrieb außerhalb der Insolvenz fortführen, so das auf Insolvenzen spezialisierte Rechtsanwaltsunternehmen Pluta.
Das Amtsgericht Bremerhaven hatte Ende Januar die vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet, am 1. April wurde das Insolvenzverfahren eröffnet. Als Gründe wurden Personalmangel und stark gestiegene Personalkosten genannt. Wegen fehlender Mitarbeiter konnten Betten nicht belegt werden.
Im März legte die Diakonie ihre beiden Einrichtungen zusammen. Bewohner und Mitarbeiter des Jacobi-Hauses wechselten ins Elisabeth-Haus. Dieses versorgt inzwischen 120 Bewohner und ist laut Insolvenzverwalter voll ausgelastet.