Alle rund 140 Arbeitsplätze bleiben erhalten. Domus-Cura-Geschäftsführer Peter Paul Gruber hat die Kosten gesenkt und die Auslastung beider Häuser gesteigert. Die beiden Pflegeeinrichtungen wurden zum 1. November im Rahmen einer übertragenden Sanierung auf neue Gesellschaften übertragen. Der Pflegewohnpark Glück im Winkel wird künftig von der Pflegezentrum Neunkirchen GmbH betrieben, das bisherige Domus Cura Pflegezentrum Crailsheim von der Pflegezentrum Crailsheim GmbH. Beide Häuser bleiben unter dem Management der Domus-Cura-Gruppe. Auch Geschäftsführer Peter Paul Gruber bleibt im Amt.
Bessere Auslastung durch Gewinnung von Fachkräften
Die Sanierungsverfahren in Eigenverwaltung starteten im Februar. Als Gründe nannte das Unternehmen damals steigende Betriebskosten, hohe Instandhaltungsaufwendungen und den Fachkräftemangel. "Wir haben an verschiedenen Stellen Kosten gespart und die Auslastung in beiden Häusern deutlich gesteigert, indem wir neue Fachkräfte gewinnen konnten", erklärt Gruber.
In Neunkirchen betreuen rund 90 Beschäftigte inzwischen mehr als 90 Bewohner. Dort wurden zuvor zwei Betriebsstätten zusammengelegt. In Crailsheim versorgen etwa 50 Mitarbeiter mehr als 70 Bewohner. Die Arbeits- und Bewohnerverträge wurden auf die neuen Gesellschaften übertragen. Betriebsbedingte Kündigungen gab es während der Sanierung nicht.
Weitere Domus-Cura-Häuser noch in der Sanierung
Und wie geht es mit den übrigen Einrichtungen der Domus-Cura-Gruppe weiter? Die Pflegezentren in Hildesheim und Hüffenhardt waren bereits im Frühjahr an andere Betreiber verkauft worden. Die Einrichtungen in Stromberg und Quierschied befinden sich weiterhin in Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung.
Offen bleibt die Zukunft der früheren Betriebsstätte des Pflegewohnparks Glück im Winkel in Michelbach. Sie wurde wegen notwendiger Baumaßnahmen geschlossen. Nach Angaben von Gruber laufen Gespräche mit dem Vermieter über eine mögliche Wiederinbetriebnahme.
