Augustinum fördert Teilhabe von Senioren an KI
Digitale Teilhabe endet nicht beim Smartphone oder Online-Banking. Mit einem neuen Pilotprojekt lotet die Augustinum Gruppe aus, wie ältere Menschen auch an Entwicklung und Nutzung Künstlicher Intelligenz beteiligt werden können. In einer Seniorenresidenz in Kleinmachnow bei Berlin arbeiten Bewohner gemeinsam mit Studenten an Anwendungen wie Chat-GPT, Gemini oder Claude.
Augustinum
Die Studenten übernehmen die Rolle von KI-Mentoren, die Bewohner beurteilen Alltagstauglichkeit und Nutzen
Hinter dem Projekt steht der gemeinnützige Verein Human-IQ aus Berlin, der sogenannte "Living Labs" aufbaut, in denen er die junge und die alte Generation zusammenbringen möchte, damit sie gemeinsam an KI arbeitet. Konkret geht es ihm darum, mit der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin und unter wissenschaftlicher Begleitung der Universität Hamburg zu untersuchen, wie ältere Menschen ihre Erfahrungen und Bedürfnisse in Entwicklung generativer KI einbringen können.
Senioren bewerten Alltagstauglichkeit und Nutzen der KI
Der Ansatz geht über klassische Digitalschulungen hinaus. Die Senioren sollen nicht nur lernen, KI-Werkzeuge anzuwenden, sondern mitgestalten. Die Studenten übernehmen dabei die Rolle von KI-Mentoren, während die Bewohner Alltagstauglichkeit, Verständlichkeit und Nutzen der Systeme bewerten.
Für das Augustinum ist das Projekt Teil eines modernen Verständnisses von Teilhabe. Wenn Künstliche Intelligenz zunehmend den Alltag prägt, stellt sich auch die Frage, wie ältere Menschen an dieser Entwicklung beteiligt werden können. Das Pilotprojekt versteht KI deshalb nicht nur als Technologie, sondern als neues Feld gesellschaftlicher Teilhabe.