Seniorenheim Küster macht nach Insolvenz weiter
Das Seniorenheim Küster in Fockbek bei Kiel hat nach seiner Insolvenz Ende Juni einen neuen Eigentümer. Die Gruppe Norddeutsche Gesellschaft für Diakonie wird mit ihrer Tochtergesellschaft „Am See“ gGmbH das Seniorenheim zum 1. November übernehmen. Für die Mitarbeiter sei dies eine Wunschlösung.
Durch Forderungsmanagement finanzielle Engpässe vermeiden
Steigende Kosten, späte Zahlungen, stockende Abläufe: Pflegedienste arbeiten in einem Umfeld, das zunehmend von Kosten- und Zahlungsdruck geprägt ist. Ein Forderungsmanagement, das Transparenz schafft, Durchlaufzeiten verkürzt und dabei unterstützt, Zahlungseingänge zu steuern, wird daher immer wichtiger. So können Pflegeanbieter Liquiditätsengpässe vermeiden und handlungsfähig bleiben. Factoring kann dabei eine wichtige Rolle spielen. Care vor9
Die aktuell 35 Bewohner und 34 Mitarbeiter des Seniorenheims Küster können demnach aufatmen, die Zukunft des Heims ist laut Insolvenzverwalter Jens-Sören Schröder gesichert. Der Vertrag in Form einer übertragenden Sanierung wurde bereits beurkundet.
Die Norddeutsche Gesellschaft für Diakonie betreibt mit der Seniorenwohnanlage „Am See“ bereits eine Einrichtung in Fockbek, die nur 1,5 km vom Seniorenheim Küster entfernt liegt. Parallel zum Verkauf des Betriebs hat das Diakonie Hilfswerk Schleswig-Holstein die Immobilie des Seniorenheims von der Grundstückseigentümerin erworben. Damit ist die Einrichtung langfristig gesichert. Geschäftsführer Henrik Meyer: "Wir freuen uns, den Bewohnern sowie den Mitarbeitenden des Seniorenheims Küster eine gute Zukunft bieten zu können."