Geldstrafe für Ex-Heimbetreiber wegen Insolvenzverschleppung
Der frühere Geschäftsführer (55) zweier Pflegeheime ist wegen vorsätzlicher Insolvenzverschleppung in Chemnitz zu einer Geldstrafe von 5.600 Euro verurteilt worden. Nach Angaben des Amtsgerichts hatte das Unternehmen am Standort Riesa Mietschulden von fast 620.000 Euro und war spätestens seit Mitte 2022 zahlungsunfähig. Das Heim musste nach ausbleibenden Lohnzahlungen und angekündigten Arbeitsniederlegungen geräumt werden. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, der Verurteilte hat Berufung eingelegt. Sächsische (Abo)