Versorgung in Euskirchen nach Diakonie-Aus fast gesichert
Nach der angekündigten Schließung der Diakonie-Pflegestation in Euskirchen zeichnet sich Entspannung ab. Statt der zunächst genannten 399 sind rund 330 Pflegebedürftige betroffen, berichet der Kölner Stadt-Anzeiger. Bis auf zwei Personen konnten alle an andere Dienste vermittelt werden. Die Schließung der Diakonie-Station hatte im Januar große Verunsicherung ausgelöst.
Diakonie Bonn
Die Diakonie für Bonn und die Region entschied nach einer massiven Kündigungswelle ihren ambulanten Pflegedienst in Euskirchen zu schließen. Es war abzusehen, dass trotz vieler Bemühungen neun von 15 Vollzeitstellen unbesetzt bleiben würden. Zwischenzeitlich stand die Versorgung von fast 400 Menschen im Raum. Laut Kreisverwaltung betrifft das Aus jedoch rund 330 Pflegebedürftige; etwa 70 Verträge waren reine Hausnotruf-Vereinbarungen, so der Kölner Stadt-Anzeiger. Die Diakonie Bonn koordinierte die Vermittlung. Bis auf zwei Rückmeldungen seien alle Betroffenen von anderen Diensten übernommen worden.