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Diakonie Deutschland verschlankt Vorstand

Die Diakonie Deutschland reduziert ihren Bundesvorstand von drei auf zwei Mitglieder. Der Posten für Sozialpolitik wird dauerhaft gestrichen. Er ist seit dem Ausscheiden von Elke Ronneberger Ende Juni unbesetzt. Künftig führen Präsident Rüdiger Schuch (Foto) und Finanzvorstand Jörg Kruttschnitt den Verband. Auch das oberste Beschlussgremium wird verkleinert: von 112 auf 100 Mitglieder.

Die Konferenz für Diakonie und Entwicklung hat eine neue Satzung für das Evangelische Werk für Diakonie und Entwicklung (EWDE) beschlossen. Damit entfällt im Bundesvorstand der Diakonie Deutschland künftig die Position für Sozialpolitik.

Auslöser für die Neustrukturierung war das Ausscheiden von Elke Ronneberger zum 30. Juni. Sie hatte das Amt erst im Januar 2025 übernommen. Schon bei ihrem Abschied kündigte der Verband strukturelle Veränderungen an und verwies auf die angespannte finanzielle Lage in der Sozial- und Gesundheitswirtschaft.

Der Bundesvorstand besteht künftig aus Diakoniepräsident Rüdiger Schuch und Jörg Kruttschnitt, der für Finanzen, Personal und Recht zuständig ist. Zugleich sinkt die Zahl der Mitglieder der Konferenz für Diakonie und Entwicklung von 112 auf 100.