Zum Kongressauftakt am Dienstag, 11. Februar, wird's politisch. Zur Eröffnung von Messe und Kongress hat sich Gesundheitsminister Karl Lauterbach angesagt. Danach hält Jochen Pimpertz vom Institut der Deutschen Wirtschaft die Keynote zur Pflege als Wirtschaftsfaktor unter der Überschrift "Pflegepolitik in der Sackgasse. Marktkräfte entfesseln statt regulieren". Darüber diskutieren anschließend Branchenorganisationen wie DRK, AWO oder Paritätischem Wohlfahrtsverband. Live aus dem Berliner Regierungsviertel werden dann Politiker zugeschaltet, interviewt von Pioneer-Politikchefin Karina Mössbauer.
In die Praxis geht es mit der Frage, wo die Gesetze zur Pflegekompetenz und Pflegeassistenz stehen und welche Auswirkungen das auf den Pflegealltag hat? Dem gehen Martin Schölkopf vom Bundesgesundheitsministerium, Pflegewissenschaftler Heinz Rothgang, Alloheim-Chef Steffen Hehner und Ulrich Christofczik, Geschäftsführer Evangelische Dienste Duisburg, nach.
Am zweiten Tag wird es auf dem BPA-Kongress fachlich. Etwa, was brauchen Pflegebedürftige und ihre Angehörigen wirklich und was können Träger leisten? Der Umgang mit Zahlungsverzug, die Personalbemessung, Dokumentation, Digitalisierung – der Kongress packt viele heiße Eisen an und versucht, Lösungen aufzuzeigen.
Das Dauerticket für den zweitägigen Kongress und die Messe Pro Care kostet 280 Euro, BPA-Mitglieder zahlen 199 Euro. Details zum Programm mit Rednern und Themen sowie Tickets gibt es auf der BPA-Website.
Thomas Hartung
