Wegen der großen Belastungen müssten in dieser Pflegebranche vor allem gute Arbeitsbedingungen im Fokus stehen. "Neben der materiellen Ausstattung und einem adäquaten Personalschlüssel sind faire Dienstpläne und eine angemessene Entlohnung Faktoren, die den Pflegeberuf attraktiver machen", meint Buchwitz.
Laut der AOK-Auswertung haben 2021 psychische Störungen rund acht Prozent aller Arbeitsunfähigkeitsfälle in der Pflege ausgemacht. Damit waren sie die drittgrößte Diagnosegruppe. Zwischen Rhein und Ruhr sind die Beschäftigten damit durchschnittlich 7,9 Tage wegen psychischer Probleme ausgefallen. Auf diesen Wert kam keine andere Branche, stellt die Versicherung fest.
